Die Chöre

Die Mischung macht’s bekanntlich und da wartet Queertakte mit einem breitgefächerten Querschnitt auf, dessen was die Chorwelt zu bieten hat. Von immensen Höhen bis hinab in unerwartete Tiefen, durch unterschiedlichste Musikstile – natürlich in Moll und Dur aber nicht nur. Von kleinen feinen Damen-Ensembles bis zu Horden wilder Kerle tummeln sich verschiedenste Facetten im Kurfürstlichen Schloss. Garantiert ein Ohren- und Augenschmaus. Bühne frei!

diETAKTLOSEN

diETAKTLOSEN haben ein drastisches Experiment gewagt: Können Lesben, Schwule und Heteros auf Dauer gemeinsam singen und Spaß haben? Sie können! Da wir das seit 17 Jahren praktizieren, muss man wohl sagen: Experiment geglückt. Bekannter Maßen passen Männer und Frauen zwar einfach nicht zusammen, aber sie können prima zusammen Musik machen. Unsere hochverehrte Frau Kapellmeisterin Ilka Tenne-Mathow führt uns orientierungssicher über glühende Gipfel der Popmusik, entlang tückischer Klippen zeitgenössischer Chorstücke, schrammt gelegentlich vorbei an sumpfigen Kitsch-Tümpeln und macht auch vor Volksmusik im Jazzgestrüpp nicht Halt. Wir trauen uns was und lernen dabei ständig: von Frau Kapellmeisterin, von einander und von der Musik.

Gemischter Saarbrückener Damenchor

Der Gemischte Saarbrücker Damenchor … „Gemischt ??? – Warum seid ihr gemischt ??? Ihr sei doch alles Frauen ???“ ist die klassische Reaktion auf unseren Chornamen – und das war auch so gewollt, denn „gemischt“ sind wir alle und immer. „Ob blond, ob braun, ob lesbisch oder hetera, ob klein oder groß“ – wir mischen uns gerne und sind doch eine Gemeinschaft, die durch dick und dünn geht, Höhen und Tiefen erlebt, sich streitet und wieder verträgt…und schon seit über 20 Jahren gerne gemeinsam singt!

Wir singen Lieder von Freud und Leid, Lieder aus aller Frauen Länder – z.B. aus Afrika oder aus dem Balkan, Lieder aus vergangenen Zeiten – von der Renaissance über die 20er bis hin zu den 50er Jahren, und auch manchmal zusammen mit dem „Gemischten Saarbrücker Herrenchor“ wie zuletzt beim Portraitkonzert zu Hanns Eisler…

Für die „Queertakte“ in Mainz kehrt der „Gemischte Saarbrücker Damenchor“ zu seinen frauenpolitischen Wurzeln zurück und präsentiert Frauenlieder so gemischt wie die Damen nun mal sind.

Mehr über uns: www.gemischter-saarbruecker-damenchor.de

Gemischter Saabrückener Herrenchor

Der Gemischte Saarbrücker Herrenchor startete im Juni 2001 als Projekt des Lesben- und Schwulenverbandes Saarland e.V.. Wie der Name schon sagt, sind wir kein „üblicher” Männerchor und auch kein „reiner” Schwulenchor, sondern leben schon lange das, was anderen noch ein Ziel ist: ein spannendes und doch unbeschwertes Miteinander, das jedem einzelnen Mann genügend Freiraum für seine persönliche Entfaltung lässt. Möglich wird das erst durch die extrem belastbaren Nerven und die Engelsgeduld unserer Chorleiterin Amei Scheib, die aus rund 30 künstlerischen Individuen einen veritablen Chor formt. Unter ihrer künstlerischen Leitung treffen sich Männer jeglicher Couleur, die alle eines gemeinsam haben: Spaß an staubfreiem Chorgesang und Freude an musikalischen Entdeckungsreisen. Diese Entdeckungsreisen führen uns durch unterschiedliche Zeitepochen bis zurück ins Mittelalter und machen regional, wie auch geografisch vor keiner Grenze halt – ebenso gehören Stippvisiten ins Reich der Popmusik dazu. Unser letztes großes Chorprojekt war ein Portraitkonzert des Komponisten Hanns Eisler. Wir haben es gemeinsam mit dem Gemischten Saarbrücker Damenchor realisiert.

Liederliche Lesben

Liederliche Lesben Eine Wohngemeinschaft birgt so manche unterschiedliche Interessen. Spannend wird es umso mehr, wenn es sich bei der WG auch noch um ein generationsübergreifendes und lesbisches Projekt handelt. An welchen Typ Frau soll da ein freies Zimmer vergeben werden? Wie in den vorangegangenen Programmen haben die Liederlichen Lesben auch bei dieser Eigenproduktion eine spannende und humorvolle Geschichte entwickelt. Sie zeigen einen Auszug aus dem Stück unter musikalischer Leitung von Renata Roth und Regie von Angelika Löfflat.

Lilamunde

Lilamunde in MAINZ „Haste Töne“ – Lilamunde for Präsidentin… Das war unser Anspruch zum Jubiläumskonzert von Lilamunde Lesbenvokal München. Seit 21 Jahren rocken wir die schwul-lesbische Chorszene in München. Diskutieren, kandidieren, philosophieren, koalieren und … brillieren. Was Politiker können, war Lilamunde gerade recht. Schließlich wurden wir großjährig und damit wählbar. Gemeinsam mit Gastauftritten der befreundeten Chöre haben wir unser Jubiläum 2014 natürlich gebührend gefeiert mit einer „Wahlveranstaltung der Extraklasse“. Und Lilamunde brachte mindestens sechs Facetten mit in den Wahlkampf. Provozieren, paktieren, finanzieren und … sich zieren. Ein Abend, bei dem zu erleben war, wie sich die verschiedenen Facetten der Kandidatin sich ausdrucksstark um das Amt bewarben. Und wir singen quer durch alle Richtungen, von klassisch bis modern, von alt bis neu. Wir schrecken nicht davor zurück, bekanntes und bewährtes in ein neues Gewand zu stecken. Ob es am Ende geklappt hat, mit der Präsidentschaft? In Mainz werden wir eine kleine Retrospektive unseres Wahlkampfes vorstellen und Bilanz ziehen. Lilamunde – sechs Frauen, die sich zu einem kleinen, aber feinen Vokalensemble gemausert haben.

Mainsirenen

Die Mainsirenen gründeten sich 1987 und wählten sich ein halbes Jahr später Luzian Lange zum Chorleiter. Seitdem haben sie einen kontinuierlichen und abenteuerlichen Weg zurückgelegt, der von reinen Liedprogrammen zu immer ausgefeilteren Konzepten führte. Diese können mal bunt und szenisch sein (1992 „Eine Nacht im schwulen Dschungel“, 1996 „Schwestern-Western“ oder zuletzt 2012 das Jubiläumsprogramm „Silvergirls go (g)old“), oder ganz abstrakt (1993 „Misslungene Trennungen“, 2006 „Die Schwulen und die sieben Todsünden“ oder 2010 „Dr. Hirschfelds fabelhafte Menagerie“). In der Regel hat alle zwei Jahre ein neues Programm Premiere. Am 8.11.2014 folgt nun das Programm „Blicke“, eine aufregende Reise mit Hinguckern und Herguckern. Der magische Blick, der gefährliche Blick oder auch der erlösende, elektrisierende Blick, alles dabei. Auszüge daraus gibt es beim Festival „Queertakte“, dem wir schon entgegenfiebern.

Musica Lesbiana

Musica Lesbiana – hinter diesem Chornamen stecken etwa 20 gesangs- und stimm(ungs)freudige Frauen unterschiedlichen Alters – alle mit der Liebe zur Frau. Zusammen machen wir Programm. Wir texten, wir choreografieren, wir nutzen die Bühne und – wir singen. Immer suchen wir uns populäre Musik verschiedener Stilrichtungen und verschiedener Zeiten und wir passen sie textlich unserer Erlebenswelt an. Die ist dann mal romantisch, mal skurril, mal hintergründig, mal politisch, mal offensichtlich, mal verdreht und dann wieder ganz zielstrebig. Musica Lesbiana – ob auf der Suche nach dem großen Stimmtalent, beim Beweis, dass Frauen stimmen, beim Traumseminar oder vor der Abreise am Flughafen – mal heiter, mal romantisch, mal politisch, mal ironisch, mal witzig-komisch oder auch sehr ernst lassen die sangesfreudigen Darstellerinnen teilhaben am alltäglichen lesbischen Leben.

Philhomoniker

Philhomoniker Wer die Philhomoniker live gesehen hat, der weiß, hier ist für Augen und Ohren etwas geboten: mal ernsthaft, mal lebhaft, meist aber mit ordentlich Humor und einem ironischen Augenzwinkern. Über zwanzig Jahre ist Münchens schwuler Chor schon alt. Und Bewegung gab es in dieser Zeit eine Menge. Von Travestie, Fummel und den Wechseljahren einer Kaiserin haben sich die Philhomoniker zu einem Chor entwickelt, der verschiedene Genre bedient. Jetzt darf es schon mal Brecht sein, bevor es gemeinsam mit Händels Julius Cäsar kopflos nach Ägypten geht. Doch eines gibt es bei den Philhomonikern nie: Musik ohne Plot, ohne Kostüme, ohne Choreographie. Betreut durch eine Opern-Regisseurin entstehen intelligent in Szene gesetzte Stücke und Programme. Viele davon sind dank unseres Chorleiters eigene Kompositionen oder Arrangements. Und so singen wir deutschlandweit, europaweit, in Konzerten und auf Festivals – und ernten dafür jede Menge Applaus. Neben dem Spaß am Singen, Bewegen und Auftreten ist uns auch die Gemeinschaft aus fast 30 Männern wichtig, für viele ist der Chor ein Stückchen Familie und Heimat geworden. Auch darauf sind wir stolz!

Queerbeet-Chor

Queerbeet-Chor Aus dem Umfeld der Karlsruher Hochschulgruppe Queerbeet fand sich 2010 ein Gr¸ppchen singbegeisterter Studierender zusammen, um den ersten gemischten queeren Chor in Karlsruhe zu gründen. Schnell wuchs der Chor auf etwa 15 Mitglieder, so dass in den vergangenen vier Jahren neben den jährlichen Konzerten auch Auftritte beim CSD und im Queer-Gottesdienst möglich wurden. Im Queerbeet-Chor steht der Spafl am gemeinsamen A-cappella-Singen im Vordergrund. Mitsingen kann jeder: Mann oder Frau, Homo oder Hetero, Profi oder Anfänger, noch Student oder schon “erwachsen”. Ebenso bunt ist auch das Repertoire des Chors: so mischen sich zwischen Beach Boys, Grönemeyer und Wise Guys auch die ein oder andere Perle aus Barock oder Renaissance. Bei der “Sirena” in Nürnberg 2013 war der Queerbeet-Chor als “junges Gemüse” zum ersten Mal aktiv bei einem lesbisch-schwulen Chorfestival dabei. Nun freuen sich die Sängerinnen und Sänger schon auf die “Queertakte” in Mainz.

Rosa Kehlchen 2

Rosa Kehlchen Die Rosa Kehlchen sind eine Gruppe von knapp 20 schwulen Männern aller Altersstufen im Raum Mannheim-Heidelberg, die einfach Spaß am gemeinsamen Singen haben. Mit dem meist deutsch getexteten Repertoire wagt sich der Chor ins Spannungsfeld zwischen musikalischem (und politischem) Anspruch und witziger Unterhaltung. Im aktuellen Programm “Major Tomm” landet dieser in einer Welt, in der Homosexualität die Norm ist. Die paar Heteros werden einfach unterdrückt. Ein Paradies?

Rosa Note

Rosa Note Mit Schwulen ist das so eine Sache. Lauter Diven, die sich in den Vordergrund drängen. Bei der Rosa Note ist das nicht anders. Kaum gibt es eine Solorolle zu vergeben, gehen 25 Hände in die Höhe. Jeder denkt von sich „Ich bin ein Star“ und will mit seinem riesigen Organ die anderen an die Wand singen. Doch heimlich – und das wird niemand zugeben – sind alle nur scharf auf „Tom“. Jeder will mit ihm ein Schäferstündchen und er lacht sich ins Fäustchen. Abschreckend wirkt da höchstens dieser fürchterliche Mundgeruch, der die Nebensitzer „Atemlos“ macht. Die Mischung aus Knoblauch, Zwiebeln und Kippen beleidigt Nase und Stimmbänder. In diesen Momenten verflucht so mancher seine Idee: „Frag die Oma“. Diese gab ihm nämlich, als er einsam und verlassen ganz ohne Freunde in seiner Wohnung vegetierte, den Tipp doch einmal beim schwulen Chor vorbeizuschauen, der am Donnerstag in Stuttgart probt. In ihrem neuen Programm „Choralverkehr“ besingt sich die Rosa Note, Stuttgarts schwuler Chor, selbst. Die 25 Sänger unter der Leitung von Amadeus Hoffmann zeigen auf der Bühne neben schwungvollen Choreografien auch viel Selbstironie. Die Texte sind selbst geschrieben und Pianist Marius Traus begleitet die Lieder aus den Bereichen Pop, Schlager, Musical bis hin zu alten Volksweisen und Klassik. Für Requisite und Licht sorgt Gerd Adelmann. Wird dann alles zusammengefügt, ist auch das neue Programm „Choralverkehr“ wieder Chorkabarett total.

Schwubs

Schwubs – die schwulen Berner Sänger Die schwulen Berner Sänger singen seit 1993. Sie begeistern das lokale Publikum. Nach Auftritten in Zürich, Stuttgart, Frankfurt, München, Berlin, Paris, London versuchten sie mit ihrem letzten Programm „Varieté“ den Broadway zu erobern. Sie überschätzten sich etwas sehr! Doch dank Fräulein Zack, einer Theaterregisseurin mit zweifelhaftem Ruf, ging der Traum doch noch in Erfüllung. Als sie dann bereits auf der anderen Seite des grossen Teiches waren, blieben sie gleich dort. Ihr nächstes Programm heisst denn auch „go west“, welches im April 2015 Premiere haben wird. Weitere Infos unter www.schwubs.ch

Tinnitussis

Die Tinnitussis Mitte 2010 begann die Erfolgsstory der Tinnitussis. Ein paar Freundinnen taten sich unter dem Motto “Singen macht schön und hält jung”  zusammen und gründeten damit Nürnbergs ersten Lesbenchor. Ein gutes Dutzend knackiger, stimmgewaltiger Lesben erwartet DICH nun um DIR sirenengleich ins Ohr zu singen und DICH zu verzaubern. Charmant wie sie sind werden sie DICH umgarnen, verzücken und zu extatischen Höhenflügen verleiten. Mit eigenen Texten zu bekannten Liedern wie z.B. Sex Machine, Halleluja und Money, Money, Money verarbeiten sie den lesbischen Alltagswahnsinn und beflügeln damit nicht nur sich selbst. DAS solltest DU DIR nicht entgehen lassen! Die Tinnitussis – wir bleiben im Ohr – garantiert! www.tinnitussis-nuernberg.de https://www.facebook.com/pages/TiNniTuSsis/352451014789311

Die Trällerpfeifen

Die Trällerpfeifen aus Nürnberg gibt es seit 1997, sie sind Nachfolger des über die Grenzen der Stadt bekannten schwulen Männerchors MENÜ. Die 12 Mann starke Gruppe besticht mit ihrem Charme und dem vielfältigen Repertoire aus Rock, Pop und Klassik nicht nur das schwule Ohr, sondern ist auch im Einsatz bei vielen Festlichkeiten, wie u.a. bei der Verleihung des int. Menschenrecht Preises oder auch dem Friedensmahl in Nürnberg. Der Chor, wird seit 2010 von Hans Leinberger geleitet, der selbst viele der Lieder selbst komponiert oder arrangiert hat. Die Trällerpfeifen freuen sich sehr, bei QUEERTAKTE in Mainz mit dabei zu sein.

Die WEIBRATIONS

20 Jahre “Baustelle” Chor Die WEIBrations - Lesbenchor Karlsruhe e.V. 2014/15 präsentieren die WEIBrations ihre ganz eigene Dauerbaustelle: 20 Jahre Lesbenchor Karlsruhe! Sägende Soprane, brüchige Mittelstimmen und hämmernde Alti, Chorleiterin Eva Hilfinger hat es nicht leicht. Seit zwei Jahrzehnten arbeiten ihre Frauen mit Hochdruck am ehrwürdigen Gebäude des eleganten Chorgesangs. Welche Fortschritte Karlsruhes schrillste Baustelle zu verzeichnen hat, zeigen die mittlerweile wohl gereiften Damen in ihrem neuen Programm.

Die Uferlosen

Die Uferlosen
In ihrem neuen Programm entführen Die Uferlosen in die bunte Welt der Vögel. Fröhlich und schrill, mit Humor und Augenzwinkern und einem Hauch von Ernsthaftigkeit entfalten sich die vielfältigen Facetten des Vogellebens. Wenn Habichtin mit Geierin anbändelt und Hahn und Pfau sich im Glück vereinen, bleibt der Kinderwunsch nicht aus. Es wird geschnaxelt auch geschnattert, das gehört nun mal zum Vogelleben. Und auch die Liebe darf nicht fehlen. So bunt wie die Vögel, so vielfältig sind ihre Lebensweisen. Und das ist gut so. Denn wichtig ist nur, dass wir dabei glücklich sind.

Queertakte News


5th & 6th June 2015, London
Gay Men Chorus London, The Love Show

Liederliche Lesben

Neues Programm:
Zimmer frei! Come out-Come in!

Samstag, den 4. Juli, 20:00 Uhr (Premiere)
Sonntag, den 5. Juli, 20:00 Uhr

Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt

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