Grußworte

Malun Dreyer und Michael Ebling

Liebe Freunde und Freundinnen der Chormusik,

gerne haben wir gemeinsam die Schirmherrschaft übernommen, wenn am 5. und 6. Juni 2015 das süddeutsche LesBiSchwule Chorfestival mit seiner 11. Auflage erstmals in unserer rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz zu Gast ist. Wir freuen uns auf 16 Chöre aus Deutschland und der Schweiz, die mit ihren musikalischen Darbietungen sowohl die Ohren als auch die Augen ihres Publikums verzaubern werden.

Ob bei den abendlichen Konzerten im Kurfürstlichen Schloss oder bei einem der öffentlichen Auftritte in der Mainzer Innenstadt: Rund 400 Sänger und Sängerinnen werden bei uns in Rheinland-Pfalz ihr Können unter Beweis stellen – und ihre Zuhörer und Zuhörerinnen begeistern.

Rheinland-Pfalz ist bunter geworden! Wir in Rheinland-Pfalz und Mainz sind davon überzeugt, dass die Akzeptanz der gesellschaftlichen Vielfalt eine Grundvoraussetzung für das gute Miteinander der Menschen ist. Bei uns dürfen die sexuelle Identität, das Alter, das Geschlecht, eine Behinderung, die Religion oder Weltanschauung und die ethnische Herkunft ruhig eine Rolle spielen – abhängen darf davon aber nichts.

Das Chorfestival „Queertakte“ trägt die Vielfalt der Lebensentwürfe mitten in die Öffentlichkeit, es verschafft ihnen Gehör und macht sie sichtbar. Wir danken all jenen, die dazu beitragen. Dazu gehören neben den Sängern und Sängerinnen aus nah und fern natürlich vor allem die Mitglieder des schwul-lesbischen Chores „Die Uferlosen“ aus Mainz und Wiesbaden, deren ehrenamtliches Engagement die Veranstaltung überhaupt erst ermöglicht.

Allen Chormitgliedern und Gästen der „Queertakte“ wünschen wir farbenfrohe Tage voll guter Musik und Begegnungen in unserer Landeshauptstadt!

Malu Dreyer,
Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Michael Ebling,
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz
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Hinkel

Liebe Sängerinnen, liebe Sänger, liebe Gäste,

gemeinsames Singen und Musizieren fördert das Verständnis füreinander und kann über die Menschen, die sich dabei begegnen ein Beitrag zum Frieden sein. Nicht nur die Politiker, auch wir können im Alltag, z.B. bei Gesang und Musik mit dazu beitragen.

Wie heißt es so schön bei Berthold Auerbach:
„Musik allein ist die Weltsprache und braucht nicht übersetzt zu werden. Da spricht Seele zu Seele.“

Lieder schaffen Verbindungen, auch über die Grenzen hinweg. Gesang erfreut nicht nur die
Menschen, er verbindet die Völker miteinander und bewirkt durch gegenseitige Achtung Freundschaften.

Achtung und Freundschaften, dies ist die Basis des Verstehens mit anderen Kulturen und ein kleiner Meilenstein zum Frieden in unserer Welt.

Deshalb befreien Sie sich aus dem grauen Alltag und kommen Sie zu uns in die Gesangsvereine und Chöre und erleben Sie mit uns viel Freude und Geselligkeit in unserer großen Sängerfamilie.

Vielleicht ist der Chorgesang heutzutage nicht all zu sehr in Mode, aber wir sollten jede Gelegenheit nutzen, um jüngere Menschen in unserem Umfeld, sei es in der Verwandtschaft oder in den Schulen, anzusprechen und versuchen, ihnen klar zu machen, wie modern, wie multikulturell, wie verbindend, wie europäisch es sein kann miteinander zu singen. Und natürlich: Wie viel Freude es macht!

Dies soll auch ein Aufruf an unsere Jugend sein, sich wieder da einzureihen, wo Gesang und Musik das Leben ein wenig lebenswerter machen. Mögen solche Veranstaltungen durch einen würdigen und erfolgreichen Verlauf hierzu und zum Wohle des Chorgesangs und der Vereine beitragen. Auch Vertreter des öffentlichen Lebens haben dies erkannt, denn das örtliche Gemeinwesen beruht nicht zuletzt auf einem gut funktionierenden Vereinsleben, in dem die Pflege der Heimatverbundenheit die
Brücke zur näheren und weiteren Umgebung und das Verbindungsglied zwischen den Generationen ist. Dies gilt vor allem im kulturellen Bereich, in dem sich unsere Gesangsvereine aus Idealismus und Freude am Gesang zu Erfüllung einer großen und zeitlosen Aufgabe im Dienste der Musikpflege zusammengefunden haben.

Dies fortzuführen liegt an uns allen‟– auch an Ihnen.

Wir wünschen den Teilnehmern sowie den Gästen eine harmonische und freundschaftliche Begegnung in unserer großen Sängerfamilie und unserem „goldigen Meenz“‟.

„Es sind Begegnungen, mit lieben Menschen, die das Leben lebenswerter machen!“
Guy de Maupassant


Jürgen Hinkel

Präsident Rheinland-Pfälzischer-Chorverband e. V.

MD Andrea Greif
Landeschorleiterin

Queertakte News


5th & 6th June 2015, London
Gay Men Chorus London, The Love Show

Liederliche Lesben

Neues Programm:
Zimmer frei! Come out-Come in!

Samstag, den 4. Juli, 20:00 Uhr (Premiere)
Sonntag, den 5. Juli, 20:00 Uhr

Gallus-Theater, Kleyerstraße 15, Frankfurt

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